Mit der Gründung am 14. März 1731 begann die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens. Zunächst mit der Erzeugung von Gußwaren und Roheisen beschäftigt, spezialisierte sich die Buderus’sche Familiengesellschaft schon bald auf Heizöfen.
• 1861 – Erwerb der 1853 gegründeten an der Main-Weser-Bahn gelegenen "Hedwigshütte" bei Lollar (heute: Werk Lollar).
• 1870 – Errichtung der "Sophienhütte" in Wetzlar durch die OHG Gebrüder Buderus.
• 1878 – Produktion von neuzeitlichen Zimmeröfen, die mit Anthrazit oder Kohle beheizt werden.
• 1898 – Anmeldung des ersten Guß-Gliederheizkessels eigener Bauart zum Patent.
• 1911 – Umstrukturierung und damit verbundene Gründung der Werkshandelsgesellschaft "Buderus´sche Handelsgesellschaft m.b.H" mit Sitz in Wetzlar.
• 1912 – Der Tätigkeitsbereich dieser Verkaufsorganisation erstreckt sich auf ganz Deutschland und teilweise auf das benachbarte Ausland.
• 1927 – Herstellung von Stabulo-Stahlradiatoren im Werk Lollar.
Vom Wiederaufbau bis zur Gegenwart
Nach dem Ende des 2.Weltkriegs wurde schnell von der Kriegsproduktion auf die Produktion von Öfen und später verstärkt auf die Produktion von Heizkörpern und Heizkesseln umgestellt.
• 1953 – Fertigung von Dampf- und Zentralheizungskesseln aus Stahl in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Omnical GmbH, Werk Ewersbach.
• 1977 – Technologie-Sprung durch die Niedertemperatur-Technik (Ecomatic-Heizkessel).
• 1981 – Einstieg in die zukünftige Brennwert-Technik mit dem "Ecomatic-plus"-Gußheizkessel.
• 1987 – Neustrukturierung der Buderus AG durch Gründung von produktbezogenen Einzelgesellschaften.
• 1993 – Die Buderus Heiztechnik kauft Anfang 1993 40% des Aktienpaketes der Nefit Fasto B.V. und die restlichen 60% im September 1994.
• 1997 – Übernahme der Solar Diamant Systemtechnik GmbH.
• 1998 - Doppeltes Jubiläum - vor 100 Jahren erstes Buderus-Patent für Grauguß - Gliederheizkessel und 5 Millionen Gußheizkessel in diesen 100 Jahren.
• 2002 - Prototyp eines Brennstoffzellen-Heizgerätes wird entwickelt.